Triathlon: Erfolgreich durch An- und Entspannung

Hallo Triathlon

Im April 2019 habe ich mich dazu entschieden einer Freizeitaktivität nachzugehen, die sich aus drei unterschiedlichen Sportarten zusammensetzt: Schwimmen, Rad fahren und Laufen. Einen Monat darauf, begann die Mentaltrainerausbildung an der Vitalakademie, welche mich auf meinem Weg zum ersten Triathlon erfahren lies, dass es im Sport nicht nur darum geht, bei einem Wettbewerb das Ziel in einer bestimmten Zeit zu erreichen. Die ersten Wochen waren alles andere als einfach. Immer wieder bin ich körperlich an meine Grenzen gestoßen, ich hatte mir unrealistische Ziele gesteckt – fokussierte mich auf eine rasche Leistungssteigerung. Schneller, höher, weiter. Meiner Meinung nach, war dies mit täglichem Training möglich.

Mein erster Triathlon

Während meinem ersten Sprinttriathlon (700m Schwimmen, 20km Rad fahren, 5km Laufen), stellte ich mir immer wieder die Frage „Wozu das Ganze?“ und nachdem ich – weit unter meiner Wunschzeit – die Ziellinie erfolgreich erreicht hatte, stellte ich mir eine weitere Frage: „Warum bin ich unglücklich, obwohl ich mein Ziel erreicht hatte?“

Mein zweiter Triathlon

Zwei Wochen darauf startete ich bei meinem zweiten Sprinttriathlon. Aufgrund meiner Unzufriedenheit, wollte ich unbedingt an einem weiteren Wettbewerb teilnehmen. Diesmal hatte ich eine noch bessere Zielzeit vorzuweisen, doch von Glücksgefühlen keine Spur. Nach sieben Monaten kontinuierlichem Training hatte ich einfach keine Lust mehr auf Triathlon, weshalb ich mich intensiv mit der folgenden Frage, welche federführend für diese Diplomarbeit wurde, auseinandergesetzt habe: „Inwiefern wirkt sich mentales Training auf eine/n Triathleten/Triathletin aus?” Meinen Fokus habe ich hierbei auf das Thema Entspannung – der Gegenspieler der Anspannung – gelegt. Anhand des Beispiels Triathlon, möchte ich der/dem LeserIn aufzeigen, dass das Gesetz der Polarität in allen Lebensbereichen wirkt und demnach neben sportlichen Leistungen, auch die Entspannung für kontinuierlichen Erfolg verantwortlich und notwendig ist.

Mentaltraining und Yin-Prinzip

Meine Diplomarbeit habe ich in fünf Kapitel unterteilt. Zu Beginn wird das Thema Mentaltraining allgemein beschrieben. Danach geht es um den Schwerpunkt meiner Arbeit nämlich um das „weibliche Prinzip“, gefolgt von den Themen Motivation und Ziele. Das abschließende Kapitel widmet sich ausgewählten Entspannungstechniken. Die von mir benannten „YIN-Reminder“ (Tipps mit Fokus auf Entspannung) sollen die/den LeserIn daran erinnern, dass es immer mindestens zwei mögliche Sichtweisen zu einem Thema gibt und vor allem im (Triathlon-)Sport die Yang Energie vorherrscht, somit die YINEnergie vernachlässigt wird.

Anders ausgedrückt: YIN-Reminder erinnern uns daran, dass es im Leben nicht nur darum geht einer starren Struktur zu folgen, sich ein Ziel nach dem nächsten zu setzen und ständig Verbesserung und Wachstum anzustreben. YIN-Reminder fordern unseren Geist dazu auf, sich für die weibliche Sichtweise zu öffnen, in der Entspannung, Hingabe und Harmonie vorherrschen. YIN-Reminder geben uns die Erlaubnis, Schwäche als Stärke sehen zu lernen.

 

 

Mögest du zur Erkenntnis kommen, dass ein (aktives, sportliches) Leben in Balance auf Dauer nur dann möglich ist, wenn sich die weibliche und männliche Energie miteinander verbinden.

 

 

Die Auswirkungen von Mentaltraining im Triathlon

Unter folgendem Link kannst du gerne meine Diplomarbeit als pdf downloaden:    Verena Hinteregger: Diplomarbeit “Mentaltraining im Triathlon”

 

Follow your intuition and do things before you are ready!

Deine Verena

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