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Verena Hinteregger

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Sunshine in my soul

Sonnenschein trotz Sturm

Corona, Maßnahmen, Einschränkungen – kurz: Veränderung / Komfortzone verlassen. 2020 war/ist unglaublich herausfordernd – physisch sowie mental. Viele Menschen haben Angst, sind unsicher, fühlen sich ihrer Freiheit beraubt, suchen Struktur, brauchen das Gefühl von Schutz und hätten gerne, dass alles so ist wie es einmal war. „Früher war alles besser“… kennen wir ja alle diese Aussage. Stimmt mich nach wie vor nachdenklich. War früher wirklich alles besser? Und warum muss denn immer alles bzw. vieles gleich bleiben? 

Ich bin ein Fan von Veränderungen. Sehen wir uns doch die Natur an: Wechsel der Jahreszeiten (Frühling, Sommer, Herbst, Winter, der Farben (Blumen, Blätter, Früchte, Gemüse, Kräuter…) oder des Mondes (Mondzyklus). Die Natur spiegelt uns doch wider, was wir sind. Wir sind Lebewesen und dazu da, uns zu verändern. Das ist das größte Geschenk auf Erden. Wir dürfen frei entscheiden, wer wir sein wollen. Jeden Tag auf Neue!

Corona war ein absoluter Trigger für viele unter uns, auch für mich. Maskenpflicht? 100% Trigger für mich persönlich. Kann und will ich nicht verstehen. Meine Haltung dazu. Kontakt so gut es geht meiden? Hallo? Wenn ich das Bedürfnis habe, meine Familie oder meine Freunde zu besuchen, dann möchte ich das auch tun können – Triggeralarm again. Impfpflicht? Man kann es auch echt übertreiben. Ich finde halt: Noch mehr Unsicherheit kann man Menschen gar nicht geben. Für mich ebenfalls ein Trigger in Punkto Wert: FREIHEIT. 

Wie kann man trotz Chaos im Außen nun im Inneren Ruhe und Gelassenheit üben? Meine Art und Weise, Sonnenschein in mein Leben zu bringen, obwohl es da draußen in der Welt ganz schön zugeht lautet folgendermaßen:

Ich achte auf meine Bedürfnisse, gehe in die Stille, horche in mich hinein und versuche herauszufinden, was meine persönliche Wahrheit ist.

Hört sich mega einfach an, ist aber gar nicht so easy, aber dennoch Übungssache. Ich muss mich immer selber bei der Nase nehmen, um mir ganz bewusst Zeit für mich zu nehmen. Das bedeutet für mich zumindest: Yoga, Meditation, bloggen, meditieren, malen, knüpfen, kochen, lesen, journaling, Spaziergänge …oder es mir zuhause gemütlich zu machen – ALLEINE. In meinem Beruf bin ich ganz schön gefordert (YANG). Ich darf planen, organisieren, unter Druck performen, verbal kommunizieren, TUN. Wenn ich mir Zeit für mich nehme, gehe ich ganz bewusst in die Stille (YIN). Ich darf schwach sein, nichts tun, schweigen, ohne Argumentation sein und einfach den Moment genießen. Entspannungstechniken wie Yoga/Meditation helfen mir dabei, wieder in meine Mitte zu finden.

Wahrheit, Glaube und Vertrauen

Heraus zu finden, wie die eigene Wahrheit eigentlich lautet ist mein Herzenswunsch seit ich mich mit Spiritualität, Quantenphysik, Energetik und Mentaltraining befasse. Es ist mir ein Bedürfnis, in meinem Leben auf Entdeckungsreise zu mir selbst zu gehen. Wer bin ich eigentlich? Was ist mein Lebenssinn? Wie lautet denn meine Wahrheit? Ist 2020 ein Weckruf und/oder brutale Realität? An was glaube ich? Habe ich überhaupt einen Glauben? Will ich alte Denkmuster auflösen? Bin ich bereit zu vertrauen anstatt mich an starre Strukturen zu halten, die mir eine scheinbare Sicherheit vermitteln? Solche Fragen beschäftigen mich beinahe täglich und ich muss sagen: Ich liebe es!!!

Sich auf solche Fragen ehrliche Antworten zu geben kostet allerdings Zeit, Mut und Energie. Wenn wir in die Stille gehen und in uns hinein horchen, können wir jedoch herausfinden und SPÜREN, wie die eigene Wahrheit tatsächlich lautet. Wahrheit ist meiner Meinung nach etwas Subjektives. Jeder Mensch hat das Recht auf seine eigene Wahrheit. Nur weil es für etwas, woran man glaubt, (noch) keine Beweise gibt, heißt es nicht, dass es das nicht gibt. Gott: Wir sehen ihn/sie nicht, aber trotzdem glauben wir an etwas Höheres. Dafür gibt es keine Beweise. (Ich meine den Glauben im Sinne der Spiritualität und keine Religion –> Spiritualität verbindet alle Religionen miteinander und kann auch ohne konkrete Religionsangehörigkeit geübt werden.)

Ich denke, der Schlüssel für Innere Ruhe, Zufriedenheit, Gelassenheit ist Vertrauen. Wenn wir wieder darauf vertrauen, dass es für alles eine Lösung gibt, dass jede Entscheidung weder gut noch schlecht ist (sie ist einfach so, wie sie ist), dass es keine Sicherheit im Job, in einer Partnerschaft oder in Bezug auf Geld gibt, sondern wir uns diese Sicherheit selbst in Form von Vertrauen geben müssen, schaffen wir es, uns wieder mehr mit unserem „Higher Self“ zu verbinden. Vertrauen ins Leben, Urvertrauen zu uns und Vertrauen darauf, dass für uns alle jederzeit gesorgt ist, ist denke ich, das größte Geschenk, dass wir uns in diesen bewegten Zeiten machen können.

Follow your intuition and do things before you are ready!

Deine Verena

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