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VERENA HINTEREGGER

Slow Living Lifestyle

Faster is always better? Nicht immer. Slow Living bedeutet für mich, mir ausreichend Zeit für meine Bedürfnisse zu nehmen und diese Zeit auch BEWUSST wahr zu nehmen. Achtsamkeit im Umgang mit mir selbst, meinem Umfeld, der Umwelt, Gegenständen, Nahrungsmittel… fällt uns in dieser schnelllebigen Zeit sehr schwer. Mir zumindest. Daher übe ich mich tagtäglich darin.

Es gibt Tage, da läuft eh alles wie am Schnürchen. Dann gibt es aber wieder Tage, an denen man sich am liebsten ganz klein machen möchte. Beides ist meiner Meinung nach notwendig. Warum? Weil es uns ganz klar zeigt, wann wir mit unseren Bedürfnissen, Werten, Gefühlen, Gedanken und Handlungen im Einklang sind oder eben auch nicht.  Dabei ist es auch egal, ob es sich um Männer oder Frauen und jung oder alt handelt. Jeder kennt das Gefühl der Überforderung. Die Frage lautet: Wie gehe ich damit um? Angriff (verbal?), Flucht (in eine Sucht?), Erstarren (Auf keinen Fall Veränderung) oder Reflexion (persönliche Weiterentwicklung)?

Ich teile, seitdem ich auf Social Media und vor allem mit einem Blog aktiv bin, ganz viele Gedanken von mir. Was einige möglicherweise nicht wissen (ich definiere mein Sein auch nicht dadurch): Ich arbeite drei Tage/Woche für einen Konzern im Bereich Corporate Communication Marketing, bin nebenbei mit meiner Agentur selbstständig, besuche eine Mentaltrainerausbildung und betreibe meinen Dreamer Blog hier. Das ist jetzt ganz einfach so dahingeschrieben, doch es fordert mich ehrlich gesagt tagtäglich, alles unter einen Hut zu bringen obwohl ich auch nichts davon missen möchte, weil alles Spaß macht. Nebenbei gibt es jedoch auch noch Familie, Freunde, interessante Bücher, Filme, Vorträge, dann die Gesundheit, auf die man achten sollte (Sport/Bewegung, Ernährung, Entspannung…), Haushalt, möglicherweise hat man auch noch Kinder oder Pflegefälle in der Familie, es gibt auch noch Kurse, Veranstaltungen, Trends und Tipps, die man ausprobieren möchte, Ziele, Träume, Visionen und so weiter…

Es ist so viel, dass man unbedingt machen sollte/möchte, sodass es leicht passieren kann, dass man sich überanstrengt fühlt oder ganz und gar den Überblick verliert. In solchen Momenten besinne ich mich so gut ich kann (manchmal fällt es mir leichter, dann wieder schwerer) auf den „Slow Living Lifestyle“. Ich gehe alles ruhiger an, sage nicht „überlebensnotwendige“ Termine ab, schaffe mir Zeit für mich selbst, nehme Zeit, die ich mit Menschen verbringe bewusst wahr (bin ganz im Hier und Jetzt), ich trinke ganz in Ruhe meinen Kaffee/Tee am Morgen, genieße die Zubereitung von Speisen, ich gehe in die Natur, finde Entspannung in Yoga und Meditation, ich lehne mich auch bei meiner Arbeit etwas zurück und denke ernsthaft darüber nach, was ich wirklich will.

Was bedeutet für dich „slow living“ oder etwas anders formuliert: Wie gehst du mit dem „Leistungssport Alltag“ um?

 

Do things before you are ready!

Deine Verena

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© Verena Hinteregger 2020