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Verena Hinteregger

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Selfcare & Selflove

Um die Mentaltrainerausbildung an der Vitalakademie in Graz mit einem Diplom abschließen zu können, muss eben auch eine Diplomarbeit verfasst und der Inhalt präsentiert werden. Meine Diplomarbeit habe ich dem Thema An- und Entspannung (Fokus Triathlon) gewidmet. Den Blogbeitrag inkl. Diplomarbeit als PDF kannst du hier nachlesen und downloaden. Jedenfalls beschäftige ich mich demnach bereits seit längerer Zeit mit dem Thema Entspannung. Aber was genau ist Entspannung und was hat das mit Selbstfürsorge und Selbstliebe zu tun? Meine Gedanken möchte ich hier mit dir teilen:

Anspannung kommt still und heimlich

…und plötzlich zeigt sie sich anhand von Verspannungen im Knacken- und Schulterbereich, Stimmungsschwankungen, Migräne, Lustlosigkeit, Schlafstörungen, Desinteresse etc. Durch körperliche Arbeit, berufliche oder private seelische Belastungen, Alltagsstress (wir nehmen uns manchmal ganz schön viel vor) und scheinbare Verpflichtungen (Termine, Treffen etc.) können sich in uns Verspannungen aufbauen. Diese Verspannungen können sowohl körperlich als auch psychisch oder/und auch psychosomatisch auftreten.

„Schmerzen müssen nicht immer eine körperliche Ursache haben. Auch die Seele kann krank machen. Durch eine dauerhafte Belastung der Psyche können körperliche Schmerzen entstehen. Dabei kann die Schmerzregion Aufschluss darüber geben, wo wirklich das Problem liegt.“ – zur Quelle

Immer dann, wenn wir nicht im Einklang mit uns bzw. unserem „Seelenweg“ sind, also wenn wir Ja sagen jedoch Nein meinen, wenn wir von einem Termin zum nächsten hetzen, wenn wir für alle anderen immer alles tun, diese zufrieden stellen wollen, es anderen recht machen wollen, wenn wir uns in Gemeinschaften oder Beziehungen (Familie, Freunde, Partner) nicht verstanden fühlen, wenn wir unsere Bedürfnisse nicht wahrnehmen oder/und wenn wir von einer – für unsere persönliche Entwicklung – ganz wichtigen Sache davonlaufen, indem wir uns ablenken und vieles mehr… zeigen wir unserem Körper, unserer Seele und unserem Geist, dass wir uns sowieso nicht ernst nehmen. Wir signalisieren uns selbst, dass alles andere wichtiger ist, als wir selbst. Wir „verbiegen“ uns. Lustig, denn wenn ich ans Wort „verbiegen“ denke kommt mir sofort „verspannen“ in den Sinn. Irgendwie fühlt sich das stimmig an für mich, hiermit eine Metapher zu bilden, um dir zu erklären, worauf ich hinaus möchte.

Entspannung ist Übungssache

Neben regelmäßiger aktiver Bewegung wie laufen, Rad fahren, spazieren gehen etc. kann auch auf passive Entspannungstechniken zurückgegriffen werden:

  • Progressive Muskelrelaxation (PMR)
  • YIN-Yoga 
  • Atemtechniken
  • Entspannungsmassagen und Sauna
  • Meditation
  • Entspannungsbäder

Der Unterschied zu aktiven Methoden ist, dass hier wirklich der Fokus darauf liegt, sich körperlich zu entspannen. Geistig kann man hier jedoch ganz schön gefordert werden, denn auch eine Entspannungstechnik in Bezug auf den Energieverbrauch sollte hier niemals unterschätzt werden. Es kostet nämlich sehr viel Energie, uns zu erlauben, sich ganz hinzugeben (Entspannungsmassage), ruhig zu sitzen (Meditation) oder bewusst zu atmen (Atemtechniken wie die Feuer- oder Wechselatmung).

Selbstfürsorge & Selbstliebe

Auf sich selbst acht geben hört sich immer so leicht an, kann aber echt herausfordernd sein, wenn man sich seinen Alltag ansieht. Wir sind im Dauerstress, indem wir alles verplanen und vergessen, im Hier und Jetzt BEWUSST zu leben. Selbstfürsorge bedeutet für mich, mir BEWUSST Zeit für mich zu nehmen, in mich hinein zu hören, was mir gerade gut tun würde, auf meine Bedürfnisse zu achten, zu reflektieren, mich zu bewegen, mich gesund zu ernähren und viele mehr.

Selbstliebe ist meiner Meinung nach eine allgemein bewusst gewählte Grundhaltung uns selbst gegenüber. Sei es nun Selbstfürsorge, Selbstachtung, Selbstakzeptanz, Selbstwert… für mich sind das alles Synonyme und gliedern sich unter das Wort Selbstliebe. Liebe steht über allem. Liebe ist bedingungslos. Wir sind Liebe. Wir dürfen uns lieben, so wie wir sind. Tja, wenn das nur so einfach wäre, die Theorie in die Praxis umzusetzen oder? Denn Selbstliebe bedeutet auch, dass man sich selbst immer wieder neu erfindet und sich eben auch verändert, flexibel bleibt, Momente annimmt, wie sie eben sind, Akzeptanz übt anstatt ANGESPANNT an einer Sache festzuhalten, die man ja bereits kennt oder weil man sich etwas erwartet hat, man jedoch enttäuscht wurde oder man eine Veränderung haben will, aber es irgendwie nicht schafft, diese zu leben…

Darling, you're so gorgeous!

Yin und Yang zeigt uns, dass es eben im Leben zwei Seiten gibt. Selbstliebe kann auch weh tun, weil wir es uns wert sind, eine Veränderung zu machen, damit es uns seelisch und/oder körperlich wieder gut geht (von Anspannung hin zu Entspannung). Selbstfürsorge fördert die Entspannung und trägt zur Selbstliebe bei. Wir dürfen erkennen, dass wir einfach großartig sind, so wie wir sind. Wenn wir uns dessen bewusst werden, dass jede Aktion der Selbstfürsorge und jede Entscheidung im Sinne der Selbstliebe den Frieden in uns und unsere ganzheitliche Gesundheit positiv fördert, ist ein großer Schritt hin zu einem zufriedenen Leben getan. 

Follow your intuition and do things before you are ready!

Deine Verena

Hinterlasse mir gerne deine Gedanken zu diesem Beitrag.

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