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VERENA HINTEREGGER

Folge deiner Intuition

Ohne lang darüber nachzudenken, über was ich genau schreiben will, starte ich meinen ersten Blogbeitrag 2020. Beinahe ein halbes Jahr habe ich hier auf meinem Blog nichts von mir hören lassen. Nun hatte ich aber wieder das Gefühl, schreiben zu wollen. Hört sich – für mich zumindest – so an, als wäre etwas in mir wieder zum Leben erwacht. Etwas, wovon ich geglaubt hatte, es wäre nur eine Phase gewesen: Der Drang danach, meine Gedanken festzuhalten. Ich selbst weiß mittlerweile, dass diese Phasen immer wieder kommen, denn: “Es wird mir schnell langweilig!” Ich bin immer wieder auf der Suche nach Herausforderungen. Manchmal bin ich dann wieder komplett überfordert, weil ich meine eigenen Vorhaben nicht umsetzen kann, because of… zu viel auf einmal, zu anstrengend, zu unrealistisch, zu stressig. Welcome to my life… Aber worauf will ich denn diesmal hinaus?

Der Dreamer Blog ist mein ganz persönliches Sprachrohr. Hier schreibe ich, wann auch immer ich das Bedürfnis habe, über MEINE GEDANKEN (= keine ALLGEMEIN GÜLTIGE TATSACHE, sondern MEINE subjektive WAHRNEHMUNG ). Wer Lust und Laune hat, darf sich sehr gerne inspirieren lassen. Wer damit (noch) nichts anfangen kann, der kommt später wieder 😉 Jedenfalls habe ich immer viel zu erzählen, ich zerbreche mir ganz oft den Kopf über Themen, die ich nicht mit meinem Verstand fassen kann und widerspreche mir selbst ununterbrochen, weil ich ständig neu dazulerne. Jeder Beitrag ist eine Zusammenfassung an Gedanken, die in diesem Moment des Schreibens durch mich fließen. Ich denke beispielsweise gerade an Corona, meine Selbstständigkeit, Zufriedenheit, Ziele, Vision und an meine Diplomarbeit.

Ich bin ein Gefühlsmensch und handle ganz oft intuitiv, ich kann relativ wenig mit Zahlen anfangen und ich glaube an das, was ich selbst empfinde und erlebt habe. Allerdings würde ich sagen, ich bin viel resilienter als vor einigen Jahren und kann mittlerweile viel besser mit Unvorhergesehen umgehen. Seitdem Corona das tägliche Leben beeinflusst, fühle ich aber auch eine gewisse Unsicherheit in mir. Warum? Wenn die ganze Welt Kopf steht beginnt man halt nachzudenken. Worüber? Darüber, dass sich das Leben von heute auf morgen verändern kann und wir absolut keinen Einfluss darauf haben. Oder haben wir das doch? Was unsere Gedanken betrifft, ja!

“Das, was wir denken, beeinflusst unsere Gefühle. So wie wir uns fühlen, handeln wir. So wie wir handeln, erschaffen wir. Das, was wir uns erschaffen haben, sehen wir. Das was wir sehen, glauben wir.”

Da gibt es aber auch etwas, was man nicht sehen, anfassen, erklären oder berechnen kann. Corona steht für mich persönlich für eine Zeit, die mich/uns noch mehr darauf hinweisen will, Dinge nicht ständig kontrollieren und verstehen zu können. Ich meine damit, dass wir wieder ins Vertrauen kommen und uns dem Fluss der Veränderung öffnen dürfen. Das Paradoxe: Wir werden ständig darauf konditioniert, für alles einen Beweis/ein Argument haben zu müssen. Wir brauchen für alles logische Erklärungen, Quellenangaben oder Menschen, die Experten zu einem bestimmten Thema sind und die uns sagen: “So ist es!” Das finde ich gut, aber für mich gibt es immer zwei Seiten einer Medaille, denn ich glaube an das Gesetz der Polarität, welches besagt, dass alles in diesem Kosmos aus zwei Polen besteht: Hell/dunkel, positiv/negativ, schwarz/weiß, weiblich/männlich …YIN und YANG! Corona ist Fluch und Segen zugleich. Worauf wir unseren Fokus legen, bleibt jedem selbst überlassen. Meine Entscheidung wird von der YIN-Qualität getragen: Ich wähle Vertrauen!

Do things before you are ready!

Deine Verena

Hinterlasse mir gerne deine Gedanken zu diesem Beitrag.

© Verena Hinteregger 2020